Gedanken über Lampenfieber

.... in jedem unserer Workshop werden wir das lästige Lampenfieber auf eine nur leicht erhöhte Temperatur bringen :-)

Da Menschen, die eine Bühne betreten, im Scheinwerferlicht oft mit fieberähnlichen Symptomen reagieren, wie z.B. Herzklopfen, schwitzige Hände , Zittern und trockenem Mund, ist der Begriff Lampenfieber entstanden.

Es gibt positives leistungssteigerndes Lampenfieber, welches das Gehirn und den Körper positiv aktiviert und es gibt dysfunktionales Lampenfieber, bzw. Auftrittsangst ,die leistungs-hemmend ist.

Menschen, die ein hohes Selbstwertgefühl haben, sind geschützter vor störendem Auftrittsstress. Auch diejenigen, die so fokussiert sind, dass sie vor lauter Begeisterung keine Zeit und Gehirnkapazitäten frei haben, um Stress zu entwickeln, werden von der dieser Angst verschont.

Aber durch übertriebenen Perfektionismus- und eine Null-Fehler-Toleranzkultur, werden die meisten Künstler unter Stress und Versagensängste gesetzt . Es ist jedoch schade , wenn jemand aufgrund von auftrittsbedingtem Stress z.B. schlechter singt als er eigentlich könnte.

Wenn man sich von überhöhten Ansprüchen verabschiedet und sich somit das Leistungsdenken verflüchtigt, macht das Singen viel mehr Spaß. Dann vollbringt man mühelos Höchstleistungen und kann über sich selbst hinauswachsen. So können sowohl Sänger als auch Zuhörer sich „entrücken” lassen vom „magischen, fesselnden” Gesang.